Konzept


Das pädagogische Konzept von Waldkindergärten richtet sich nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz und wird in einer Umgebung umgesetzt, die Ausgeglichenheit, Gefühls- und Kooperationsfähigkeit der Kinder fördert. Freier Raum, Zeit und Stille kennzeichnen den Kinderalltag im Wald und beflügeln Kreativität und Phantasie.

 

 

Im Waldkindergarten wird abgesehen von einigen wenigen Werkzeugen auf handelsübliches Spielzeug verzichtet. Die Kinder sind in ihrer Kreativität und Phantasie gefordert und spielen mit Gegenständen die sie in ihrer Umgebung finden. So wird ein Wurzelstock zum Raumschiff und Moos mit Tannenzapfen bestückt zur Puppenstube. Natürlich dürfen Bücher und Bastelmaterial nicht fehlen und befinden sich in einem beheizbaren Bauwagen, der im Winter zum Aufwärmen genutzt wird. Auch im Wald kommen Bücher immer wieder zum Einsatz um den Kindern in der Natur vorgefundene Phänomene zu erklären und zu veranschaulichen.

Die Kinder werden beim Treffpunkt (am Waldrand bei Einhausen) von den Eltern bei den Erziehern abgegeben, dafür gibt es in der Regel eine Bring Zeit von 45 Minuten. Die Gruppe begibt sich auf den Weg Richtung Bauwagen/Hauptquartier und oft ist der Weg das Ziel. Ein paar Meter zurückzulegen dauert oft eine Stunde und länger.

Das macht aber nichts, denn die Kinder machen auf dem Weg interessante und lehrreiche Entdeckungen, so werden z. B. anhand von Bestimmungsbüchern Tiere und Pflanzen ausgiebig inspiziert. Außerdem gibt es viele schöne Spielgelegenheiten und so werden Baumwurzeln zu Ufos, Äste zu Motorrädern oder Tannenzapfen zu Puppenstubeninventar. Ein Hang lädt zum Runterrutschen ein und Brotzeit kann schließlich auch unterwegs gemacht werden. Außerdem muss am Märchenschloss weitergearbeitet werden, dass die Kinder im erst gelegenen Wäldchen zu bauen begonnen haben.